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Aktuelles aus der Pfarreiengemeinschaft Kempenich - Rieden - Weibern

Ist denn da jemand, auch jetzt in der beginnenden dunklen Jahreszeit?
Jetzt, wo wir noch vorsichtiger sein müssen, Distanz halten sollen.

Ist da jemand?
Eine Frage, die uns ganz unterschiedlich, ja auch schmerzlich, betreffen kann: Ist da eine Person, die an mich denkt und mir beisteht?

Jemand, den ich anrufen kann, wenn es mir schlecht geht?

Oder ist da vielleicht auch noch jemand, den ich nicht sehen kann und der trotzdem da ist?

Der durch alles, was ich erlebe, mit mir geht?

 

Die Frage „Ist da jemand“ besingt Adel Tawil in einem Lied.
Es spricht von Taubheit und Einsamkeit. Und der Suche nach jemandem, der da ist.

Wir wünschen Ihnen, dass da jemand ist.
Menschen, die sofort ans Telefon gehen, wenn Sie sie brauchen.

Begegnungen im Alltag, die Kraft schenken.

Und vielleicht auch Gott, an den Sie sich immer wenden können.

 

Die Bankgespräche auf dem Friedhof Kempenich gehen jetzt bis zum Frühling in die Winterpause.

 

Aber wir sind für Sie erreichbar, wenn in Ihrem Kopf mal(wieder) die Frage spukt: Ist da jemand?

Klara Johanns-Mahlert Pastoralreferentin im Dekanat Remagen-Brohltal
klara.johanns-mahlert(at)bgv-trier.de - Telefon 02642/9061937

BarbaraBrötz Gemeindereferentin in der Pfarreiengemeinschaft Kempenich
barbara_broetz(at)t-online.de - Telefon 0160/96519955

Vivian Lion Pastoralassistentin im Dekanat Remagen-Brohltal

vivian.lion(at)bgv-trier.de - Telefon 0170/9570135

  • Informationen zur Corona Pandemie

    Liebe Gläubige,
    jeder und jede ist durch die sich ausbreitende Corona-Pandemie zu umsichtigem Handeln aufgerufen. Konkret sind vom Bistum Trier folgende Bestimmungen erlassen:
    * Alle gottesdienstlichen Zusammenkünfte (Eucharistiefeiern,  Kasualien, Andachten usw.) unterbleiben, sowohl in geschlossenen (auch privaten) Räumen, als auch im Freien.
    * Dies betrifft auch die vor uns liegenden Kar-und Ostertage!
    * Geplante Erstkommunionen und Firmungen bis Ende Mai müssen zunächst abgesagt werden.   
    * Eine Beisetzung auf dem Friedhof darf nur im allerengsten Familienkreis stattfinden.
    * Die Gläubigen sind von der Erfüllung der Sonntagspflicht befreit.
    * Die Kirchen sind offen zu halten als Orte des persönlichen Gebetes.
    * Die Gläubigen sind einzuladen, zu Hause Gottesdienste, die über die Medien verbreitet werden, mitzufeiern und in dieser Weise auch geistlich zu kommunizieren. Angeboten werden:
    - die Sonntagsmesse im Dom wird sonntags um 10 Uhr per livestream

      auf  www.bistum-trier.de übertragen.
    - täglich das Abendgebet aus Taizé um 20.30 Uhr: https://www.taize.fr/de_article27536.html
    - Eucharistische Anbetung aus dem Bistum Trier täglich um 17.30 Uhr

      youtu.be/zxiNTuu2y6U
    - www.jesuiten.org/news/wie-sie-am-sonntag-gottesdienst-feiern-koennen
                   
    Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind auf jedenfall telefonisch, digital und soweit als möglich und sinnvoll auch
    persönlich für die Gläubigen erreichbar. Hier vor Ort sind dies:    

    Moritz Neufang, Kooperator, Pfarrverwalter; 02655-1084 moritz.neufang@bgv-trier.de

    Barbara Brötz, Gemeindereferentin; 0160-96519955, barbara_broetz@t-online.de

    Sebastian Pollitt, Diakon; sebastian@pollitt.de

  • Brief von Kooperator Moritz Neufang

    Liebe Brüder und Schwestern, liebe LeserInnen,


    die Corona-Krise fordert uns auf ganzer Linie und stellt unsere Lebensgewohnheiten auf den Kopf. Was vor einiger Zeit noch kein Thema bei uns war, ist jetzt Realität: wir erleben spürbare und einschneidende Veränderungen, die wir uns nicht selbst ausgesucht haben: Einschränkung sozialer Kontakte, Einstellung des öffentlichen Lebens, Urlaubsplanungen werden unmöglich und noch Vieles mehr. Ein Ende ist nicht ansatzweise abzusehen. Das trifft uns auch als Kirche mit voller Wucht. Was uns stark macht, unser Miteinander als Glaubende, als Dorfgemeinschaft, als Familie und Freundeskreis, müssen wir schweren Herzens zum Wohl der Allgemeinheit auf ein Minimum reduzieren. Und das zu einer Zeit, da wir uns auf Ostern vorbereiten, dem höchsten Fest der Christenheit. Das Bild oben zeigt so etwas Ähnliches: ein großer Balken durchkreuzt den Blick in die Weite. Ein Symbol, das wir als Glaubende sofort deuten: wie das Kreuz Jesu, das für das Leid dieser Welt steht. Aber die weiße Feder belebt dieses Bild, einfach durch ihr Dasein. Sie durchkreuzt das Dunkel, zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Gott durchkreuzt den Tod, indem er ihn annimmt, schenkt er neues Leben, einen neuen Anfang. Mögen wir alle trotz dieser schwierigen Zeit im Glauben und im Gebet miteinander verbunden bleiben!
    Kooperator Moritz Neufang

  • Gebet von Bischof Ackermann

     

    Jesus, unser Gott und Heiland,


    in einer Zeit der Belastung und der Unsicherheit für die ganze Welt kommen wir zu Dir und bitten Dich:
    für die Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert wurden und erkrankt sind;
    für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben;
    für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind und sich mit großem Einsatz um die Kranken kümmern;
    für die politisch Verantwortlichen in unserem Land und weltweit,
    die Tag um Tag schwierige Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen müssen;
    für diejenigen, die Verantwortung für Handel und Wirtschaft tragen;
    für diejenigen, die um ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz bangen;
    für die Menschen, die Angst haben, nun vergessen zu werden;
    für uns alle, die wir mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren.
    Herr, steh uns bei mit Deiner Macht,
    hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen.
    Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Sorge füreinander.
    Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen.
    Stärke in allen die Fantasie, um Wege zu finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben.
    Wenn auch unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind, um uns in der konkreten Begegnung als betende Gemeinschaft zu erfahren,
    so stärke in uns die Gewissheit, dass wir im Gebet durch Dich
    miteinander verbunden sind.
    Wir stehen in der Fastenzeit.
    In diesem Jahr werden uns Verzichte auferlegt, die wir uns nicht freiwillig vorgenommen haben und
    die unsere Lebensgewohnheiten schmerzlich unterbrechen.
    Gott, unser Herr, wir bitten Dich:
    Gib, dass auch diese Fastenzeit uns die Gnade schenkt, unseren Glauben zu vertiefen
    und unser christliches Zeugnis zu erneuern,
    indem wir die Widrigkeiten und Herausforderungen, die uns begegnen, annehmen
    und uns mit allen Menschen verstehen als Kinder unseres gemeinsamen Vaters im Himmel.
    Sei gepriesen in Ewigkeit.    
    Amen.

Vorstellung Kooperator & Pfarrverwalter Moritz Neufang

Liebe Pfarrangehörige,

als neuernannter Kooperator und Pfarrverwalter in unserer Pfarreiengemeinschaft freue ich mich sehr darauf, Sie kennenzulernen und möchte die Gelegenheit nutzen, mich Ihnen bereits auf diesem Weg vorzustellen und im Pfarrbrief ein paar Zeilen zu meiner Person zu schreiben. Mein Name ist Moritz Neufang, ich bin 33 Jahre alt und in Riegelsberg im schönen Saarland aufgewachsen. Seit der Erstkommunion war ich in meiner Heimatgemeinde St. Josef als Messdiener und später dann auch als Gruppenleiter und Lektor aktiv. Nach dem Abitur im Jahr 2006 entschloss ich mich zum Eintritt in das Trierer Priesterseminar. Im Sommer 2013 wurde ich zum Priester geweiht und begann meine erste Kaplansstelle in der Pfarrei Hl. Edith Stein in Trier, bevor ich im Sommer 2016 auf die zweite Stelle nach Bad Kreuznach wechselte. Gewöhnlich bekam man nach der sechsjährigen Kaplanszeit dann die erste richtige Pfarrstelle. Da jedoch im Bistum Trier eine neue Struktur von größeren Pfarreien geschaffen werden soll, die inhaltlich ein anderes Konzept des Arbeitens verfolgen, gibt es vorerst keine Ernennungen zum Pfarrer. So war geplant, dass ich als Kooperator in die Pfarrei der Zukunft Sinzig wechsle. Zusätzlich kam nun im November das Stopp aus Rom, was die Umsetzung der neuen Struktur und deren Inhalte vorerst ausgesetzt hat. Das hat zur Folge, dass die neuen Pfarreien zum 1. Januar 2020 noch nicht errichtet werden konnten und das Bisherige vorerst bestehen bleibt. So wurde ich zum Kooperator in der Pfarreiengemeinschaft Kempenich ernannt, zugleich übernehme ich bis zum Zeitpunkt der Errichtung der neuen Pfarrei der Zukunft die vorübergehende Pfarrverwaltung.

Das bedeutet für die Pfarreiengemeinschaft Kempenich konkret nun zweierlei:

1.) Die Vakanz bleibt weiter bestehen, der Blick auf das Ganze der Pfarrei der Zukunft - wann immer sie kommen mag - bleibt notwendig. Im Dekanat finden hierzu bereits Überlegungen und Vorarbeiten statt. Insbesondere gilt zu schauen, wie wir uns als Seelsorger im Dekanat künftig gegenseitig unterstützen können. Diese Unterstützung haben wir hier dankenswerterweise besonders im Blick auf die Gottesdienste in den vergangen Monaten erfahren.

2.) Durch mein Hiersein ist die Not besonders hinsichtlich des priesterlichen Dienstes vorerst gelindert, wir können nun also, was insbesondere die Gottesdienste angeht, verlässlicher planen.

Wohin der Weg uns im Bistum führt, weiß noch niemand, aber ich will einfach offen sein für das, was mich erwartet, besonders hier vor Ort, wo ich nun wirken werde! Ich freue mich auf viele Begegnungen, auf den gemeinsamen Weg des Glaubens in unserer Pfarreiengemeinschaft und auf das gemeinsame Tun und Wirken mit den Kolleginnen und Kollegen im Pastoralteam.

Herzliche Grüße an Sie und Euch alle!

Kooperator Moritz Neufang

Synode im Bistum Trier

weitere Informationen zur Synode erhalten Sie über das Bistum Trier heraus-gerufen