Aktuelles aus der Pfarreiengemeinschaft Kempenich - Rieden - Weibern

Liebe Mitchristen,



schon wieder zeigt der Kalender den Monat Oktober, den Monat, in dem wir auf Frühjahr und Sommer zurückschauen. Der  Monat, in dem wir Danke sagen,  Danke für die Ernte, die uns in diesem Jahr geschenkt wurde.  
Da ist die Ernte der Landwirte, die nach einem guten Start ins Jahr im Sommer doch sehr mit der Hitze und der Trockenheit zu kämpfen hatten.  
Da ist die Ernte der Obstbauern, die nach dem letzten Jahr, in dem große Teile der Blüte erfroren sind, wieder saftiges und wohlschmeckendes Obst an Bäumen und Sträuchern ernten dürfen.
Da ist die Ernte der Winzer, die sich wegen der vielen Sonne einen sehr guten Jahrgang erhoffen.
Da ist die Ernte der Imker, die ihre Bienen hegen und pflegen, damit wir alle Obst ernten und viele schöne Blumen bewundern können. Und natürlich freuen wir uns auch über den Honig, den viele von uns gerne essen.
Da ist die Ernte von all denen, die einen kleinen oder großen Garten bewirtschaften, vielleicht auch nur ein paar Pflanzen in Blumentöpfen auf dem Balkon oder in einem kleinen Hof.
Da ist aber auch die Ernte all derer, die täglich ihrer Arbeit nachgehen. Sie müssen ihren Lebensunterhalt verdienen, egal ob als Selbstständiger, Angestellter oder Arbeiter.  
Für uns alle gilt: Nicht immer macht die Arbeit Spaß, manchmal könnte man alles in die Ecke werfen und einfach weglaufen.  
Und doch: wenn wir zurückschauen, wenn wir darauf schauen, was unsere Hände gewirkt haben, dürfen wir stolz darauf sein.
 
Und noch eine andere Seite wollen wir bedenken: Gerade die letzten zwei Jahre haben uns gezeigt, dass bei aller Planung, dass bei aller Arbeit und allem Einsatz eine Unbekannte in unserer Gleichung bleibt: Man mag es nennen, wie man will: Natur, Krankheit, Schicksal, Zufall.  
Als Menschen, die auf das Wirken Gottes vertrauen, dürfen wir all dies vertrauensvoll in seine Hände legen. Und wir wissen, letztlich wird Er es richten.
Zum Schluss möchte ich auch an all diejenigen erinnern, die in diesem Jahr von uns gegangen sind, die im christlichen Sinne die Ernte ihres Lebens eingefahren haben. Danke, dass sie bei uns waren, danke, dass sie uns in unserem Leben begleitet haben.
So möchte ich Sie ermuntern, immer wieder neu Jesus Ihr persönliches Danke zu sagen. Das kann z.B. im täglichen Gebet, in den Gottesdiensten und ganz besonders in den Erntedankfeiern seinen Ausdruck finden.
Ihr Diakon Sebastian Pollitt

Wallfahrt der Pfarrei Kempenich nach Barweiler am 8. September 2018

Wallfahrt der Pfarrei Kempenich nach Barweiler am 8. September 2018

Am Fest Maria Geburt machte sich eine zunächst kleine Pilgergruppe auf den Weg zur Muttergottes mit der Lilie nach Barweiler. Gegen 9.45 Uhr erreichten sie Hohenleimbach, wo die Anzahl der Pilger nun doch auf 24 anstieg. Nach einer kurzen Meditation in der Kapelle ging es nun bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen durch die herrlichen Eifelwälder Richtung Barweiler. Im Rosenkranzgebet und Liedern wurden persönliche Anliegen, aber auch die Anliegen der Pfarrgemeinde und der Welt vor die  Gottesmutter als Fürsprecherin getragen, ebenso aber auch der Dank für ihre Hilfe. In den Gebetspausen nutzte man die Gelegenheit, in heiterer Stimmung „Anekdötsche on Stöetsche ze vezelle“ und Neuigkeiten auszutauschen, wobei das herzliche Lachen den lieben Gott und die Muttergottes bestimmt erfreuten. Am „Bröckelsche“ kurz vor Barweiler wurden traditionell Spenden für einen guten Zweck gesammelt.185 Euro kamen der Aktion „Helft uns leben“ zu Gute. Ein besonderer Dank gilt den Kreuz – und Fahnenträgern, der „Besatzung  des  Besemswaare“  und die  traditionell das Begleitfahrzeug kostenlos zur Verfügung stellen

Firmung in Rieden und Weibern

49 Jungen und Mädchen aus den Pfarreien Weibern und Rieden wurden am 15.06.2018 durch Herrn Weihbischof Jörg Michael Peters in Weibern gefirmt.

Die Weiberner Barweiler Wallfahrt

Die Weiberner Barweiler - Wallfahrer

hatten am Samstag, den 16.09.2017 schönstes Pilgerwetter. Vom Barbaraplatz aus ging es Richtung Weiberner - Wald, wo noch einige Haustener die Prozession erwarteten. Über Hohenleimbach bis Kaltenborn hatten sich zwischenzeitlich 36 Pilger zur Prozession formiert. Der Vorbeter leitete die Gebete und stimmte die Wallfahrtslieder an. Unterwegs nach Barweiler wurde wieder in gewohnter Weise für eine gute Verpflegung der Teilnehmer gesorgt. Unter Glockengeläut zogen die Pilger in die sehr schön renovierte Kirche in Barweiler ein. Dort begrüßte der Pfarrer die Pilger vor dem Gnadenbild und erteilte den Pilgersegen. Anschließend traf man sich vor der Kirche zum Gruppenbild.

Die Kempenicher Wallfahrt nach Barweiler

Kempenicher Wallfahrt nach Barweiler

Wie jedes Jahr im September pilgerte auch am vergangenen Samstag eine große Gruppe von der Pfarrei Kempenich zur Mutter Gottes mit der Lilie, nach Barweiler. Obwohl Petrus den ganzen Tag über die Schleuse offen hatte, egal ob, starker Guss oder Dauerniesel, konnte es weder die fünf Kids, noch die Erwachsenen davon abhalten, zur Mutter Gottes mit der Lilie zu pilgern. Die letzte Etappe nach Barweiler darf aber nur dann gepilgert werden, wenn noch vor der Überquerung der Wirftbachbrücke traditionell eine Spende in den Hut gegeben wird. Im vergangenen Jahr waren es über 300 € . Dieses Geld wird jedes Jahr an eine soziale Einrichtung gespendet. Dem Gepäck Transporter, sowie dem Fahrer sei von uns allen Danke gesagt.

Internetauftritt der Pfarreiengemeinschaft Kempenich - Rieden - Weibern

Seit kurzem sind wir, die Pfarreiengemeinschaft Kempenich - Rieden - Weibern online. Verschieden Seite sind bereits mit Text gefüllt, andere sind noch leer oder existieren vielleicht noch gar nicht. Wir wollen in der kommenden Zeit diese Seiten füllen bzw. erstellen. Dies geht nicht von heute auf morgen, daher bitten wir um etwas Geduld.

Freilichtmesse im Steinbruch Weibern

Pfarrgemeinde Weibern feiert Freilichtmesse im Steinbruch

Am Fest des Heiligen Johannes lädt die Pfarrgemeinde Weibern alljährlich zur Open Air Messe in den Steinbruch ein. Bessere Voraussetzungen, als in diesem Jahr konnte es nicht geben. Es war ein schöner lauer Sommerabend, an dem sich ca. 90 Gläubige auf den Weg in den Steinbruch oberhalb des Sägehauses begaben. Tage vorher, wurden noch der Weg und der Platz gemäht. Der Pfarrgemeinderat sorgte für Sitzgelegenheiten und die Küsterin bereitete den Altar. Pastor Fuchs begrüßte die zahlreichen Besucher im Steinbruch und ging in seiner Ansprache darauf ein, dass wir gerade in der Natur erleben, wie sehr wir in unserem Leben die Verwurzelung mit Gott und auch der Heimat brauchen. Die Blaskapelle Weibern ist ein fester Bestandteil der Johannismesse. Ihre Musikstücke, begleitet von den Gesängen der Anwesenden, ergaben wieder eine ganz besondere Atmosphäre für den beliebten Gottesdienst.

Nach der Feier dankte Pfarrer Fuchs allen, die diese Feier vorbereitet und mitgestaltet haben und die Besucher spendeten kräftig Beifall. 

Kinderkirche

Kinderkirche Endlich war die Kirchenmaus wieder da! Vor kurzem feierte sie gemeinsam mit den Kindern einen Wortgottesdienst zum Thema: „Mutter“. Sehr aktiv beteiligten sich die Kinder und berichteten der Kirchenmaus, warum ihre Mutter so ein besonderer, wunderbarer Mensch ist. Das erzählte dann auch die Kirchenmaus von Maria, der Mutter Jesu: Sie hat Jesus so geliebt und alles für ihn getan. Und Maria kann auch heute noch für uns Menschen eine Mutter sein, denn Maria versteht unsere kleinen und großen Sorgen. Sie hat uns alle lieb. Zum Abschluss schmückten alle gemeinsam die Muttergottes mit einem bunten Blumenstrauß und jeder erhielt ein Puzzle „ Maria mit dem Jesus im Arm“. Alle waren sich einig: Es ist schön, dass wir wieder mit der Kirchenmaus die Kirche erleben dürfen. Wir sind gespannt, mit was sie uns das nächste Mal überrascht. 

Krankensalbungsgottesdienste

Krankensalbungsgottesdienste in unseren Pfarrkirchen

Im Gotteslob Nr. 602 heißt es: "In der Krankensalbung will Jesus Christus jenen Gläubigen begegnen, die sich wegen schwerer körperlicher oder psychischer Krankheit oder Altersschwäche oder auch vor einer schweren Operation in einem bedrohlich angegriffenen Gesundheitszustand befinden. Auch Kinder können die Krankensalbung empfangen. Sie ist das Sakrament der Kranken und nicht allein der Sterbenden. Die Krankensalbung kann bei erneuter schwerer Krankheit oder Verschlechterung des Gesundheitszustandes wiederholt werden. Das bei der Krankensalbung vom Priester verwendete Krankenöl wird in der Regel vom Bischof in der Chrisam-Messe geweiht."

Daher laden wir Sie zu einem Krankensalbungsgottesdienst ein!

Nach dem Evangelium und der Predigt können die Kranken nach vorn kommen, wie bei der Kommunion. Der Priester legt ihnen schweigend die Hände auf. Danach erfolgt der Lobpreis über das Öl und dann salbt er ihnen die Stirn und die Hände. Schwerkranke können vorne sitzen. Danach feiern wir die Hl. Messe.

Pastor Erich Fuchs 

Weltgebetstag in Weibern

Frauen unserer Pfarreiengemeinschaft feierten mit evangelischen Mitchristinnen den Weltgebetstag in Weibern.

„Silayan – das heißt Blick auf das Leben“ so sangen rund 50 Frauen, die sich zum Weltgebetstag in der Pfarrkirche St. Barbara zum Wortgottesdienst versammelt hatten. Ein Team aus katholischen und evangelischen Frauen aus den drei Pfarrgemeinden um Gemeindereferentin und die Pfarrerin hatten diesen Tag vorbereitet, der in diesem Jahr ganz auf die Philippinen gerichtet war. Am Weltgebetstag der Frauen reiht man sich in eine Gebetskette ein, die den gesamten Globus umspannt. Zur Einführung des Weltgebetstages wurde über die Lebenswirklichkeiten auf den Philippinen berichtet. Die Philippinen mit ihren 7.000 Inseln, auf denen zur Zeit rund 100 Millionen Menschen leben, sind ein Land voller Gegensätze. Es herrschen bedrückende Verhältnisse, unter denen nicht zuletzt besonders die Frauen zu leiden haben. Daher stand im Mittelpunkt des Wortgottesdienstes dann auch die Frage, was gerecht oder fair ist, ausgehend vom Jesus-Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg, die alle den gleichen Lohn erhalten, obwohl sie unterschiedlich lang gearbeitet haben. Dazu bot auch der Wortgottesdienst keine einfachen Antworten. Aus den liturgischen Texten erfuhren wir, dass es auf den Philippinen die Tradition gibt, nach der beim Pflanzen und Ernten von Reis, dem Hauptnahrungsmittel, die Nachbarschaft unentgeltlich hilft und dafür einen Teil der Ernte abbekommt. Zur Erinnerung daran wurden kleine Tütchen mit Reis an die Gottesdienstbesucherinnen verteilt. Natürlich gab es im Wortgottesdienst nicht nur Informationen und Gebete, auch die Musik spielte eine wichtige Rolle. Die Organistin hatte erneut mit einer Hand voll Frauen die schönen Lieder eingeübt, deren Texte in Deutsch, manchmal Englisch und einige Brocken auf Tagalog, der Sprache der Philippinen, gesungen wurden. Beim anschließenden Beisammensein im Pfarrheim konnten die Besucher dann leckere, teilweise exotische Reissalate, Obstsalate und Nachspeisen probieren, so dass auch am diesjährigen Weltgebetstag der Frauen für Leib und Seele bestens gesorgt war. Die Kollekte ergab einen Erlös in Höhe von 230 Euro, der für die verschiedenen Projekte des WGT gespendet wurde. Das Team der Pfarreiengemeinschaft um den WGT bedankt sich auf diesem Weg bei allen, die mitgewirkt haben und durch ihre Spendenbereitschaft die Projektarbeit unterstützen. (Brigitte Pütz)

Synode im Bistum Trier

weitere Informationen zur Synode erhalten Sie über das Bistum Trier heraus-gerufen

Maiandachten

Für die Maiandachten wird hier und da mit den Kindern ein kleiner Marien-Flügelaltar gebastelt.

Man nehme ein weißes Blatt dünne Pappe, falte es links und rechts, sodass man es hinstellen kann. In die Mitte klebe ein Marienbild und auf den linken und rechten Flügel male gelbe Engel. Davor stelle eine kleine Vase mit selbstgepflückten Blumen und daneben zwei Teelichter. Dann hast Du einen edlen Marienaltar!

Die Mutter Gottes wird nicht nur in Lourdes verehrt, sondern auch an vielen Orten in unserer Nähe: In Barweiler verehrt man die Mutter Gottes mit der Lilie, in Maria Martental die Schmerzens-Mutter, in Kevelaer die "Trösterin der Betrübten". Bei manchen Darstellungen breitet Maria ihren Mantel aus über die Menschen. So ist sie die "Schutzmantel-Madonna". 4 Vielen Menschen hat es geholfen, wenn sie zu Maria gebetet haben.

Eines der beliebtesten Gebete ist das Gegrüßet-seist-du-Maria oder die Gebete im Gotteslob, z.B. 909 und 910. Aber auch die schönen Lieder: 521 - 537 und 859 - 871. Ich wünsche Ihnen, dass Sie allein, mit Ihrer Familie oder mit einer Gruppe ein Marienerlebnis haben, dass Ihnen gut tut. Wenn Sie es mit anderen teilen wollen, reichen Sie einen kurzen Text im Pfarrbüro ein und wir veröffentlichen die ersten fünf eingereichten Texte im Pfarrbrief.

Frohe und gesegnete Wochen wünscht Ihnen: Pastor E. Fuchs

Dankeschön